Mathematikgrundlagen
Beweis der Irrationalität der Quadratwurzel aus 2

Erklärt ausführlich die
indirekte Beweisvariante, enthält
Musteraufgaben mit Lösungen.

PDF jetzt lesen auf
peterjockisch.de!


Werbung




Freie Soft­ware stärkt die Un­ab­hän­gig­keit des In­di­vi­du­ums und der Na­tion. Ih­re dau­er­haf­te ko­sten­lo­se Ver­füg­bar­keit und ih­re An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten för­dern die Brei­ten­bil­dung und er­mög­li­chen die ef­fek­ti­ve Nut­zung äl­te­rer Com­pu­ter­sy­ste­me. Er­fah­ren Sie mehr über die we­sent­li­chen Aspek­te.











Einführung in Freie Software und Betriebssysteme
Begriffe und technische Sachverhalte
Erhöhte Sicherheit mit freien Betriebssystemen

Be­triebs­sy­ste­me ten­die­ren zu ei­ner im­mer um­fang­rei­cher wer­den­den Pro­gramm­code­ba­sis, wo­durch sich die Ra­te wahr­schein­li­cher Feh­ler er­höht. Ge­schlos­se­ne pro­pri­e­tär­e Be­triebs­sy­ste­me bie­ten prin­zi­piell kei­ne Mög­lich­keit der of­fe­nen Qua­li­täts­kon­trol­le und Feh­ler­a­na­ly­se. Die FSF pflegt so­gar gro­ße Be­den­ken un­ter Pri­vats­sphä­re­a­spek­ten. Der Quell­code frei­er Sy­ste­me ist hin­ge­gen voll­stän­dig of­fen­lie­gend. Ih­re Ar­chi­tek­tur kann ei­ner sy­ste­ma­ti­schen Feh­ler­a­na­ly­se un­ter­zo­gen wer­den.

Die­se Ein­füh­rung er­läu­tert grund­le­gen­de Be­grif­fe zum The­men­be­reich Frei­e Soft­ware und ent­hält Kurz­por­traits von po­pu­lä­ren frei­en Be­triebs­sy­ste­men. Des­wei­te­ren wird il­lu­striert, wie aus al­ten Rech­nern mit­hil­fe von spe­zi­a­li­sier­ten Di­stri­bu­tio­nen lei­stungs­fä­hi­ge Desk­top­com­pu­ter wer­den.

Der Programmtext

Be­triebs­sy­ste­me und an­de­re Com­pu­ter­pro­gram­me wer­den über­wie­gend in für Men­schen an­ge­nehm les­ba­ren Pro­gram­mier­spra­chen ge­schrie­ben, z.B. in C und in C++. Die­ser ur­sprüng­li­che Pro­gramm­text, auch Quell­code oder Quell­text ge­nannt, wird an­schlie­ßend in den Bi­när­code über­setzt, wo­durch ein für den Com­pu­ter les­ba­res, aus­führ­ba­res Pro­gramm ent­steht (sie­he auch „Hö­he­re Pro­gram­mier­spra­che“ und „Ma­schi­nen­spra­che“)

Binärcode bzw. Maschinensprache

Ab ei­ner ge­wis­sen Grö­ße las­sen sich aus­schließ­lich im Bi­när­code (Ma­schi­nen­spra­che/Ma­schi­nen­code) vor­lie­gen­de Pro­gram­me nur in­ef­fek­tiv le­sen und be­ar­bei­ten. Ih­re Hand­ha­bung ist dann nicht mehr prak­ti­ka­bel und ei­ne Rück­ü­ber­set­zung bzw. Dis­as­sem­blie­rung nur ein­ge­schränkt, oder, wenn Tei­le des Pro­gramm­codes noch da­zu ver­schlüs­selt wur­den, über­haupt nicht mehr mög­lich. Ei­ne ähn­li­che Si­tu­a­tion liegt vor, wenn ein Her­stel­ler sein Ge­rät so her­me­tisch ver­schließt, daß der An­wen­der kei­ne Re­pa­ra­tu­ren mehr vor­neh­men und kei­nen Ein­blick in die Funk­tions­wei­se be­kom­men kann.

Freie Software

Freie An­wen­dungs­pro­gram­me und Be­triebs­sy­ste­me sind kosten­los er­hält­lich, so­wohl als über­setz­te, aus­führ­ba­re Bi­när­code­ver­sion, wie auch als Quell­code. Der Ori­gi­nal­pro­gramm­text darf an­ge­paßt und mo­di­fi­ziert wer­den, und die­se Ver­än­de­run­gen dür­fen wie­de­rum kosten­los wei­ter­ver­brei­tet wer­den. Ver­schie­de­ne Li­zenz­mo­del­le fin­den An­wen­dung. Un­freie, so ge­nann­te pro­pri­etä­re Soft­ware, ist aus­schließ­lich als Bi­när­code­ver­sion be­zieh­bar.

Freie Soft­ware darf nicht mit Free­ware ver­wech­selt wer­den. Der Be­griff „Free­ware“ ist nicht ein­deu­tig de­fi­niert. Er kann sich auf „Freie Soft­ware“ be­zie­hen oder auch nicht. Ten­den­tiell vor­herr­schend be­zeich­net er kosten­los ver­teil­te Soft­ware, de­ren Pro­gramm­text je­doch un­ver­öf­fent­licht bleibt. Es exi­stie­ren meh­re­re Ka­te­go­rien frei­er und un­frei­er Soft­ware.

Quelltextkontrolle und Hintertürenfreiheit

Heim­lich ein­ge­bau­te Soft­ware­hin­ter­tü­ren könn­ten Da­ten- und Wirt­schafts­spi­o­na­ge er­mög­li­chen, im Ex­trem­fall so­gar ge­ziel­te Sa­bo­ta­ge, ins­be­son­de­re auch dann, wenn sie von Drit­ten ent­deckt wer­den.

Auf­grund feh­len­der Quell­code­ver­füg­bar­keit kön­nen un­freie Pro­gram­me kei­ner öf­fent­li­chen Si­cher­heits­a­na­ly­se un­ter­zo­gen wer­den. Ih­re Be­triebs­be­reit­schaft hängt zu­neh­mend von Ak­ti­vie­rungs­ser­vern des Her­stel­lers ab. Ver­sa­gen die­se ih­ren Dienst, funk­tio­niert auch völ­lig le­gal er­wor­be­ne Soft­ware nur noch ein­ge­schrän­kt oder wird so­gar komp­lett still­ge­legt. Die­ses Sze­na­rio trat in den ver­gan­gen­en Jah­ren be­reits mehr­fach ein, zahl­reich do­ku­men­tiert durch Nach­rich­ten­ar­chi­ve: Taus­en­de von Be­triebs­sy­ste­men funk­ti­o­nier­ten nur noch ein­ge­schränkt und so­gar Si­cher­heits­pro­gram­me ver­wei­ger­ten be­reits Vi­ren­sig­na­tur­ak­tu­a­li­sie­run­gen, auf­grund von Ak­ti­vie­rungs­ser­ver­pro­ble­men.

Quell­code­of­fen­heit al­lei­ne ga­ran­tiert noch kei­ne au­to­ma­tisch er­fol­gen­de Über­prü­fung der Pro­gramm­code­struk­tur durch Drit­te, und wie Be­triebs­sy­ste­me ten­die­ren auch An­wen­dungs­pro­gram­me zu ei­nem im­mer um­fang­rei­cher wer­den­den Ge­samt­quell­code, wo­durch sich ih­re War­tungs­komp­lexi­tät ste­tig er­höht. Zu­dem fie­len ana­ly­sier­te Schad­code­pro­gram­me schon mehr­fach durch ei­ne aus­ge­spro­che­ne Raf­fi­nes­se, Ele­ganz und Dis­kre­tion auf, was ih­re Ent­deckung er­schwert bzw. in man­chen Fäl­len prak­tisch na­he­zu un­mög­lich macht. Die Feh­ler­auf­deckungs­wahr­schein­lich­keit ist je­doch bei Frei­er Soft­ware oft­mals hö­her, da ihr Pro­gramm­text ei­ner Ana­ly­se zu­gäng­lich ist.

Kor­rum­pier­te Elek­tro­nik, be­kann­te oder un­be­kann­te „fort­schritt­li­che“ Hard­ware­ar­chi­tek­tu­ren mit ab Werk ein­ge­bau­ten „Fern­war­tungs­funk­tio­nen“ stellen die an­de­re Sei­te des Pro­blems dar. Je nach Ein­satz­zweck sind Rech­ner­in­sel­lö­sun­gen, die nie­mals ans Netz ge­hen, bes­ser da­zu ge­eig­net, das Ri­si­ko von Wirt­schafts­spi­o­na­ge zu mi­ni­mie­ren. Ei­ne gan­ze Rei­he von phy­si­ka­li­schen Aspek­ten muß zu­dem be­ach­tet wer­den, ins­be­son­de­re die seit lan­gem be­kann­ten Pro­ble­me der Ab­strah­lung und Ab­schir­mung.

Komplexität und Sicherheit versus Bedienkomfort

In ih­rer rei­nen, ur­sprüng­li­chen Form wer­den Pro­gram­me über Text­be­feh­le ge­steu­ert. Desk­top­o­ri­en­tier­te Be­triebs­sys­te­me und Pro­gram­me ver­wen­den gra­fi­sche Be­nut­zer­schnitt­stel­len mit ei­ner na­tür­lich­sprach­li­chen Me­nü­steu­e­rung. Da­durch ent­fällt ein Er­ler­nen der ei­gent­li­chen Be­feh­le.

Durch gra­fi­sche Be­nut­zer­schnitt­stel­len und Voll­au­to­ma­tik­funk­ti­o­nen er­höht sich der Um­fang des Pro­gramm­codes, wo­durch auch die Ge­samt­komp­le­xi­tät so­wie die An­zahl even­tu­el­ler Pro­gram­mier­feh­ler grö­ßer wird. We­ni­ger Pro­gramm­code ist über­sicht­li­cher und leich­ter zu ana­ly­sie­ren.

Komp­le­xi­täts­re­du­zie­rung und kon­se­quen­te An­wen­dung von Kryp­to­gra­phie bil­den die Leit­li­nie der Open­BSD-Ent­wickler (www.openbsd.org). Seit vie­len Jah­ren welt­weit er­folg­reich im Ein­satz, be­trach­ten man­che die­ses freie Unix/BSD-Sy­stem als das si­cher­ste Be­triebs­sy­stem der Welt. Open­BSD schließt un­freie, nicht­do­ku­men­tier­te Hard­ware­trei­ber grund­sätz­lich aus.

Je kom­ple­xi­täts­re­du­zier­ter ein Be­triebs­sy­stem ist, je we­ni­ger Voll­au­to­ma­tik­funk­ti­o­nen vor­han­den sind, de­sto mehr Ein­ar­bei­tungs­zeit wird er­for­der­lich. Nor­mal­an­wen­der, die nicht haupt­be­ruf­lich oder im Rah­men ei­nes Stecken­pferds mit (soft­ware)tech­ni­schen Com­pu­ter­a­spek­ten ver­traut sind, ha­ben die­se Ein­ar­bei­tungs­zeit lei­der nicht. Bei der Wahl ei­nes frei­en Be­triebs­sy­stems muß da­her ein Kom­pro­miß zwi­schen Be­die­nungs­kom­fort und Si­cher­heit ge­fun­den wer­den. Na­tür­lich sind auch Be­triebs­sy­ste­me mit ma­xi­ma­lem Voll­au­to­ma­tik­kom­fort er­hält­lich, z.B. Ubun­tu 16.04 LTS.

Bei Ver­wen­dung von pro­pri­etä­ren Be­triebs­sy­ste­men ist Ihr Ein­fluß auf Si­cher­heits­a­spek­te äu­ßerst be­grenzt. Hier blei­ben Sie letzt­lich im­mer dem Her­stel­ler aus­ge­lie­fert, so­gar dann, wenn Sie über um­fas­sen­de Pro­gram­mier­kom­pe­ten­zen ver­fü­gen und auf Be­triebs­sy­stem­code­ebe­ne Ana­ly­sen, An­pas­sun­gen und War­tungs­maß­nah­men vor­neh­men könn­ten.

Her­stel­ler pro­pri­etä­rer Be­triebs­sy­ste­me und An­wen­dungs­pro­gram­me könn­ten the­o­re­tisch be­stimm­ten Or­ga­ni­sa­ti­o­nen soft­ware­tech­ni­sche War­tungs­hin­ter­tü­ren an­bie­ten. Über sol­che Zu­gän­ge wä­re dann ein voll­stän­di­ger Zu­griff auf ein Com­pu­ter­sy­stem ge­ge­ben.

Freie Betriebssystemalternativen und „Binary Blobs“

In vie­len Bran­chen ist man zwin­gend auf ei­ne pro­pri­etä­re ver­schlos­se­ne Soft­ware an­ge­wie­sen, da es (noch) kei­ne gleich­wer­ti­ge freie Al­ter­na­ti­ve gibt. Auch ist der Wunsch, mit dem Schrei­ben von Soft­ware den Le­bens­un­ter­halt zu ver­die­nen und die­se da­her zu schüt­zen, ver­ständ­lich. Com­pu­ter­si­cher­heit hat je­doch ge­nau­so ih­re Be­rech­ti­gung, und un­zäh­li­ge kom­mer­ziel­le Soft­ware­her­stel­ler nut­zen zu­dem völ­lig le­gal quell­of­fe­nen frei­en Pro­gramm­code, ver­schlos­sen in ih­ren Soft­ware­ar­chi­tek­tu­ren. Man­che Freie-Soft­ware-Li­zen­zen er­lau­ben solch ei­ne Ein­bin­dung in pro­pri­etä­ren ge­schlos­se­nen Pro­gramm­code.

Für vie­le Be­rei­che exi­stie­ren voll­wer­ti­ge oder für die Mehr­heit der An­wen­der voll­kom­men aus­rei­chen­de freie Al­ter­na­ti­ven. Ein Soft­ware­ver­zeich­nis be­rich­tet von ins­ge­samt ca. 250.000 frei­en Pro­jek­ten. Be­son­ders vor­teil­haft: Für zahl­rei­che An­wen­dungs­zwecke gibt es nicht nur ei­ne, son­dern meh­re­re freie Al­ter­na­ti­ven. So­gar Be­triebs­sy­ste­me spe­ziell op­ti­miert für sehr al­te Com­pu­ter­ge­ne­ra­ti­o­nen wer­den ent­wickelt und ge­pflegt.

Die mei­sten so­ge­nann­ten frei­en Be­triebs­sy­ste­me ent­hal­ten zahl­rei­che op­tio­nal in­stal­lier­ba­re Bi­när­code-Trei­ber, z.B. Gra­fik­kar­ten-Trei­ber, zu de­nen der Her­stel­ler kei­nen Quell­code und kei­ne Do­ku­men­ta­tion ver­öf­fent­licht hat. Da­durch ent­ste­hen Si­cher­heits­ri­si­ken so­wie War­tungs­pro­ble­me. Zwar dür­fen die­se Bi­när­code-Trei­ber ko­sten­los und un­ter ei­ner „Freien Soft­ware“-Li­zenz ver­viel­fäl­tigt und ver­trie­ben wer­den, auf­grund der Quell­code-Un­do­ku­men­tiert­heit han­delt es sich je­doch bei sol­chen prak­tisch nicht wart­ba­ren Pro­gram­men um Bi­na­ry Blobs (OpenBSD-Bil­der- und Text­ge­schich­te „Blob!“). Die Auf­nah­me sol­cher Trei­ber ge­schieht nicht bös­wil­lig, Be­triebs­sy­stem-Di­stri­bu­to­ren be­ab­sich­ti­gen le­dig­lich ei­ne brei­te Hard­ware­un­ter­stüt­zung. Trot­zdem kön­nen die Si­cher­heits­ri­si­ken nicht aus­ge­blen­det wer­den.

Dualboot-Option

Gänz­lich un­freie und freie Be­triebs­sy­ste­me kön­nen pa­ral­lel auf ei­ner Fest­plat­te be­trie­ben wer­den. Ei­ni­ge freie Be­triebs­sy­ste­me, z.B. Ubun­tu, bie­ten wäh­rend der In­stal­la­tion ei­ne voll­au­to­ma­ti­sche Um­par­ti­ti­o­nie­rung der Fest­plat­te an, rich­ten sich selb­stän­dig ne­ben ei­nem be­reits vor­han­de­nem Sy­stem ein und in­stal­lie­ren ein Aus­wahl­me­nü, ei­nen so ge­nann­ten Boot­ma­na­ger.


Betriebssystemempfehlungen

OpenBSD läßt sich als Desk­top­sy­stem nut­zen, für den Nor­mal­an­wen­der ist je­doch ei­ne zu ho­he Ein­ar­bei­tungs­zeit er­for­der­lich. Aus der Viel­zahl freier Be­triebs­sy­ste­me bzw. Di­stri­bu­ti­o­nen – ei­ni­ge hun­dert – wer­den drei kurz­por­trai­tiert. Die Desk­top­kom­fort­an­sprü­che des „Stan­dard­an­wen­ders“ be­rück­sich­ti­gend, emp­fehlen sich bei­spiels­wei­se die im fol­gen­den auf­ge­führ­ten Sy­ste­me, die auch kosten­los aus dem In­ter­net als ISO-Ab­bild he­run­ter­ge­la­den und oh­ne In­stal­la­tion aus­pro­biert wer­den kön­nen.

Die­se Di­stri­bu­ti­o­nen bil­den ei­nen klei­nen Aus­schnitt aus der Welt freier Be­triebs­sy­ste­me, de­ren gro­ßen An­zahl haupt­säch­lich durch Spe­zi­a­li­sie­run­gen auf An­wen­dungs­zwecke und Be­rufs­bran­chen zu­stan­de­kommt. Bei spe­zi­a­li­sier­ten Di­stri­bu­tio­nen sind die zu­grun­de­lie­gen­den Sy­stem­ar­chi­tek­tu­ren für be­stimm­te Ein­satz­be­rei­che ma­xi­mal per­for­manz­op­ti­miert wor­den, und es wird stan­dard­mä­ßig ei­ne spe­zi­a­li­sier­te An­wen­dungs­pro­gram­me-Samm­lung mit­ge­lie­fert, manch­mal so­gar schon vor­kon­fi­gu­riert für be­stimm­te Ar­beits­ab­läu­fe.

Erstklassiges Universal-Betriebssystem: Ubuntu 16.04 LTS

Ba­sie­rend auf De­bi­an GNU/Li­nux, erst­mals er­schie­nen im Jahr 2004, bie­tet Ubun­tu Li­nux (www.ubuntu.com) aus­ge­reif­ten, um­fas­sen­den Desk­top­kom­fort: Voll­au­to­ma­ti­sche In­stal­la­tion, Vor­kon­fi­gu­rie­rung so­wie Hard­ware- bzw. Ge­rä­te­er­ken­nung. Größt­mög­li­cher Be­die­nungs­kom­fort bil­det seit An­be­ginn den Schwer­punkt die­ser be­lieb­ten, welt­weit ver­mut­lich am wei­te­sten ver­brei­te­ten GNU/Li­nux-Di­stri­bu­tion für Desk­top­com­pu­ter.

Ubun­tu läßt sich un­ter fast al­len Aspek­ten so ein­fach be­nut­zen wie zwei be­kann­te pro­pri­etä­re Be­triebs­sy­ste­me; in mehr­fa­cher Hin­sicht bie­tet es weit mehr Mög­lich­kei­ten und Kom­fort. Vie­le tau­sen­de von Pro­gram­men für die un­ter­schied­lich­sten An­wen­dungs­be­rei­che las­sen sich kosten­los he­run­ter­la­den und zen­tral ver­wal­ten. Die Be­nut­zer­o­ber­flä­che Uni­ty ist stan­dard­mä­ßig vor­in­stal­liert, KDE und Gnome ge­hö­ren zu den po­pu­lär­sten Desk­top­o­ber­flä­chen, bei­der Er­schei­nungs­bild läßt sich um­fas­send den per­sön­li­chen Vor­lie­ben an­pas­sen. Da­ne­ben sind zahl­rei­che wei­te­re freie Desk­top­um­ge­bun­gen bzw. Ar­beits­um­ge­bun­gen er­hält­lich, da­run­ter re­chenkraft­spar­sa­me, wel­che auch auf al­ten Rech­nern flüs­sig lau­fen.

Ubun­tu-Her­stel­ler Ca­no­ni­cal führt aus­führ­li­che In­for­ma­ti­o­nen zur Hard­ware­kom­pa­ti­bi­li­tät, zu zer­ti­fi­zier­ten Komp­lett­sy­ste­men, und in der Hard­ware-Da­ten­bank zu Ein­zel­kom­po­nen­ten.

PC-BSD und Desk­topBSD

PC-BSD (www.pcsbsd.org) ist FreeBSD (www.freebsd.org), ein ech­tes Unix in ei­ner Desk­top-op­ti­mier­ten Ver­sion. Ne­ben den vie­len tau­sen­den frei er­hält­li­chen Pro­gram­men für FreeBSD (Ports-Sy­stem), zeich­net sich PC-BSD durch das PBI-Pa­ket-Sy­stem aus, das even­tu­el­le Pa­ket-/Soft­ware­bi­bli­o­theks­ab­hän­gig­kei­ten ver­mei­det. Über den Li­nux­e­mu­la­tions­mo­dus lau­fen auch GNU/Li­nux-Pro­gram­me, Nut­zer ha­ben die freie Wahl, mit wel­cher Be­nut­zer­o­ber­flä­che (Desk­top) sie ar­bei­ten möch­ten.

Das Code-Au­dit (Pro­gramm­code-Ana­ly­se, -Qua­li­täts­si­che­rung) der frei­en BSD-Sy­ste­me und die da­raus re­sul­tie­ren­de Sta­bi­li­tät und Si­cher­heit sind le­gen­där, vie­le kom­mer­ziel­le Soft­ware­her­stel­ler ben­ut­zen fir­men­in­tern FreeBSD. PC-BSD bie­tet ei­ne hoch­kom­for­ta­ble In­stal­la­tion, Be­die­nung und Ver­wal­tung. Die Hard­ware­un­ter­stüt­zung ist noch nicht ver­gleich­bar um­fas­send wie bei Ubun­tu Li­nux, dies ist je­doch le­dig­lich ei­ne Fra­ge der Zeit.

Auch Desk­topBSD (www.desktopbsd.org) rich­tet sei­nen Schwer­punkt auf klas­si­schen Desk­top­kom­fort.

Matthew D. Ful­ler hat ei­ne um­fas­sen­de, fun­dier­te Ge­gen­ü­ber­stel­lung von BSD und GNU/Li­nux ge­schrie­ben: „BSD vs Li­nux“.

gNewSense

gNewSense (www.gnewsense.org) hat sich Frei­heit von jeg­li­chem schwar­zen Pro­gramm­code, von Bi­na­ry Blobs, zum Ziel ge­setzt. Fire­fox, Thun­der­bird und an­de­re Mo­zil­la Pro­duk­te sind in ei­ner ei­gens an­ge­paß­ten und um­be­nann­ten Ver­sion er­hält­lich. gNewSense ist das ein­zi­ge wirk­lich gänz­lich freie Be­triebs­sy­stem, das auch von Nor­mal­an­wen­dern in­stal­liert und be­dient wer­den kann. Es ge­hört zu den we­ni­gen 100 % Bi­na­ry-Blob-frei­en Di­stri­bu­ti­o­nen, die of­fi­ziell von der Free Soft­ware Foun­dation (www.fsf.org) emp­foh­len wer­den.

Die FSF ver­tritt pro­pri­etä­ren An­wen­dun­gen und Be­triebs­sy­ste­men ge­gen­über ei­nen äu­ßerst skep­ti­schen Stand­punkt.

WP-Ar­ti­kel- und Über­sich­ten: „Ka­te­go­rie: Frei­es Be­triebs­sy­ste­m“, „Ca­te­go­ry: Free soft­ware ope­ra­ting sy­stem“, „Com­pa­ri­son of open source ope­ra­ting sy­stems“.


Moderne Betriebssysteme für alte Computer
Mo­der­ne freie Soft­ware für al­te Hard­ware

In der Welt frei­er Soft­ware exi­stiert für zahl­rei­che An­wen­dungs­be­rei­che nicht nur ei­ne Soft­ware. Oft­mals wer­den gleich meh­re­re Al­ter­na­ti­ven ge­bo­ten, da­run­ter auch äu­ßerst schlan­ke Pro­gram­me. Durch strik­te Aus­wahl solch leicht­ge­wich­ti­ger Bib­li­o­the­ken, Fen­ster­ma­na­ger (Ver­gleich), und App­li­ka­tio­nen er­hält man ein per­for­manz­op­ti­mier­tes Ge­samt­sy­stem, das ei­ner­seits All­tags­auf­ga­ben ab­deckt und an­de­rer­seits auch für vie­le Bil­dungs­bran­chen von In­te­res­se ist. Ins­be­son­de­re für Ein­rich­tun­gen, die nur über ge­rin­ge fi­nan­ziel­le Mit­tel ver­fü­gen, die aber den­noch ma­xi­ma­le Lei­stung aus al­ter und sehr al­ter Hard­ware he­raus­ho­len möch­ten, mit zeit­ge­mä­ßer, mo­der­ner und ste­tig ge­pfleg­ter Soft­ware. Gan­ze IT-In­fra­struk­tu­ren las­sen sich so aus ge­brauch­ter Har­dware auf­bau­en, Ser­ver auf In­tra­net­e­be­ne ein­ge­schlos­sen.

Die Viel­zahl an Li­nux-Di­stri­bu­ti­o­nen kommt ins­be­son­de­re durch die Spe­zi­a­li­sie­rung auf An­wen­dungs­zwecke und auf Be­rufs­bran­chen zu­stan­de. Im Hin­blick auf al­te Hard­ware be­deu­tet dies für Sie, daß Sie die ma­xi­ma­le Lei­stungs­kraft Ih­res äl­te­ren Com­pu­ters nut­zen kön­nen. Es exi­stie­ren zahl­rei­che Ab­stu­fun­gen hin­sicht­lich des je­wei­li­gen Ge­samt­re­chen­kraft­ver­brauchs der ver­schie­de­nen Li­nux-Be­triebs­sy­ste­me. Su­chen Sie die für Sie pas­send­ste Di­stri­bu­ti­on aus, und stel­len Sie an­schlie­ßend, ganz nach Ih­ren An­sprü­chen und nach Ih­rem Ge­schmack, leicht­ge­wich­ti­ge An­wen­dungs­pro­gram­me zu­sam­men.

Kom­bi­nie­ren Sie al­te Com­pu­ter mit neu­er Hard­ware

Samm­lun­gen frei­er, al­ter­na­ti­ver Trei­ber­pro­gram­me, wie z.B. die Drucker­trei­ber­samm­lung Gu­ten­print, er­mög­li­chen den pa­ral­le­len Be­trieb ak­tu­el­ler Pe­ri­phe­rie­ge­rä­te (Drucker, Scan­ner u.a.) zu­sam­men mit al­ten Com­pu­tern. Die In­ter­net­nut­zung ist eben­falls mög­lich. Soll­te die Haupt­pla­ti­ne ei­nes al­ten Com­pu­ters kei­ne in­te­grier­te Netz­werk­kar­te be­sit­zen, läßt er sich durch den Kauf ei­ner se­pa­ra­ten Netz­werk­kar­te welt­netz­fä­hig ma­chen. Für al­te Lap­tops sind USB-Netz­werk­kar­ten er­hält­lich. Ge­ne­rell wer­den fast al­le Ar­ten von Adap­tern an­ge­bo­ten, in zahl­rei­che Rich­tun­gen. Sie er­mög­li­chen Ih­nen auch den Ge­brauch von mo­der­nen Spei­cher­me­dien, wie z.B. Spei­cher­kar­ten­le­se­ge­rä­ten (SD-Spei­cher­kar­ten, USB-Mas­sen­spei­cher­ge­rä­te etc.).

Ei­ne gro­ße Aus­wahl an schnel­len und leicht­ge­wich­ti­gen Pro­gram­men
Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oxygen480-categories-applications-office.svg
     Originalbildquelle: http://websvn.kde.org/trunk/kdesupport/oxygen-icons/scalable/categories/applications-office.svgz?view=log,
     Lizenz: http://websvn.kde.org/trunk/kdesupport/oxygen-icons/COPYING?view=markup

Auch bei der Pro­gram­me­aus­wahl ha­ben Sie vie­le lei­stungs­star­ke Al­ter­na­ti­ven zur Aus­wahl, die auf äl­te­ren Rech­nern flüs­sig und schnell lau­fen. Statt Fire­fox kön­nen Sie bei­spiels­wei­se die freie Chrome-Va­ri­an­te Chro­mi­um ver­wen­den, oder an­de­re, noch leicht­ge­wich­ti­ge­re schnel­le Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me, wie Xomb­re­ro. Nut­zen Sie Wer­be­block­fil­ter, um rechen­kraft­ver­brau­chen­de, un­nö­ti­ge Ani­ma­tio­nen zu stop­pen. Übersicht: „Comparison of lightweight web browsers“.

E-Mail pri­vat und im Ge­schäfts­all­tag: Nut­zen Sie auf Ih­rem hei­mi­schen Rech­ner ein lo­ka­les E-Mail-Pro­gramm an­statt rechen­kraft­in­ten­si­ver Web­mail, wenn Sie mit ei­nem äl­te­ren oder sehr al­ten Com­pu­ter ar­bei­ten, bzw. wenn Ih­re In­ter­net­ver­bin­dung lang­sam ist oder Da­ten­trans­fer­vo­lu­men­be­gren­zun­gen vor­lie­gen. Sie spa­ren da­bei so­wohl an Re­chen­kraft als auch an On­line­zeit. Die­se Art der Hand­ha­bung elek­tro­ni­scher Post stellt zu­dem, im Ge­gen­satz zu Web­mail, die pro­fes­sio­nel­le E-Mail-Ver­wal­tung dar, un­ter bei­den Pro­to­kol­len, mit IMAP und mit POP.

Wün­schen Sie sich ei­nen Per­so­nal-In­for­ma­tion-Ma­na­ger, so testen Sie zu­nächst, ob sich Ihr Rech­ner für die Ver­wen­dung von „Evo­lu­tion“ eig­net (of­fi­ziel­le Sei­te, Ubun­tu­users-Ar­ti­kel), der voll­wer­ti­gen Al­ter­na­ti­ve zu Micro­soft Out­look. An­de­re E-Mail-Pro­gram­me kön­nen mo­du­lar mit ähn­li­chen Funk­tio­na­li­tä­ten aus­ge­stat­tet wer­den, über Er­wei­te­run­gen und Plug­ins.

Ver­schaf­fen Sie sich Über­blicke: „Ka­te­go­rie:Freie E-Mail-Soft­ware“, „Com­pa­ri­son of email clients“, „Ca­te­go­ry:Free per­so­nal in­for­ma­tion ma­na­gers“, „Ca­te­go­ry:Free ca­len­da­ring soft­ware“.

Das lo­ka­le E-Post-Pro­gramm Claws Mail ist ei­ne her­vor­ra­gen­de, leicht­ge­wich­ti­ge Al­ter­na­ti­ve zu Mo­zil­la Thun­der­bird. All die­se Pro­gram­me kön­nen pro­blem­los ge­tes­tet und kosten­los he­run­ter­ge­la­den wer­den. Über den Lu­bun­tu-Pa­ket­ma­na­ger ha­ben Sie Zu­griff auf sämt­li­che Pro­gram­me für Ubun­tu.

Fernschreiben: Kom­mu­ni­ka­tions­dien­ste bil­de­ten von An­be­ginn ei­nen zen­tra­len Be­stand­teil der Unix-Welt. Freie So­fort­nach­rich­ten­pro­gram­me, wie z.B. Pid­gin, be­herr­schen zahl­rei­che Kom­mu­ni­ka­tions­pro­to­kol­le, da­run­ter auch das für In­ter­net-Te­le­fo­nie ge­eig­ne­te XMPP-Pro­to­koll. Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen: „Ka­te­go­rie:Freie In­stant-Mes­sa­ging-Soft­ware“, einfachjabber.de, „Ex­ten­sible Mes­sa­ging and Presence Pro­to­col“, „Ca­te­go­ry:Free XMPP clients“.

Bü­ro­pro­gram­me: Die schlan­ke, hoch­per­for­man­te Text­ver­ar­bei­tung Abi­word bil­det zu­sam­men mit dem Ta­bel­len­kal­ku­la­tions­pro­gramm Gnu­me­ric so­wie mit frei­en PDF-An­wen­dun­gen ei­ne gu­te Al­ter­na­ti­ve für vie­le grund­le­gen­de Bü­ro­auf­ga­ben, für das Ver­fas­sen von Brie­fen, Ar­ti­keln, Bro­schü­ren, wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­ten und an­de­ren Ar­ten von Do­ku­men­ten. Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen: „Ca­te­go­ry:Free word pro­ces­sors“, „Ca­te­go­ry:Free spread­sheet soft­ware“, „Ka­te­go­rie:Freie Bü­ro­an­wen­dung“, „Ca­te­go­ry:Free of­fice soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Open-source of­fice suites“, „Ca­te­go­ry:Free ac­coun­ting soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free plot­ting soft­ware“, „Kategorie:Kalender-Software“.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_kview.png,
     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
     Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Grafik: mtPaint ist ei­ne aus­ge­zeich­ne­te leicht­ge­wich­ti­ge Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware für die Nach­be­ar­bei­tung von Fo­tos, ein­ge­scann­ten Bil­dern und Do­ku­men­ten, und für die Er­stel­lung von Gra­fi­ken. Ihr Lei­stungs­um­fang ist be­trächt­lich und um­faßt auch die Ebe­nen­tech­nik. An­lei­tun­gen: The mtPaint Hand­book, Ubun­tu­users-Ar­ti­kel zu mtPaint. mtpaint, XPaint und an­de­re freie Gra­fik­pro­gram­me eig­nen sich auch für die Er­stel­lung und Be­ar­bei­tung von Bild­schirm­fo­tos, ne­ben der Lu­bun­tu-Stan­dard­funk­tion („Druck-Taste“ drücken, Bild­schirm­fo­to wird da­rauf­hin im per­sön­li­chen Ver­zeich­nis ab­ge­legt).

Di­a­gram­me, sche­ma­ti­sche und tech­ni­sche Zeich­nun­gen, so­wie Schalt­kreis- und Lei­ter­plat­ten-Ent­wür­fe wer­den über­wie­gend mit vek­tor­gra­fik­ba­sier­ten Pro­gram­men ent­wor­fen. Auch in die­sen Be­rei­chen sind meh­re­re leicht­ge­wich­ti­ge Al­ter­na­ti­ven er­hält­lich, bei­spiels­wei­se das freie Vek­tor­gra­fik­pro­gramm xfig. Über­sich­ten: „Ka­te­go­rie:Freie Vek­tor­gra­fik-Soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free di­a­gram­ming soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free elec­tro­nic design au­to­ma­tion soft­ware“, „Ka­te­go­rie:Freie CAD-Soft­ware“.

Praktische Dateiverwaltung: Klas­si­sches „Zie­hen und Ab­le­gen“ von Da­tei­en („Drag and Drop“) ist selbst­ver­ständ­lich auch un­ter frei­en Be­triebs­sy­ste­men mög­lich. Aus der Men­ge der frei­en gra­fi­schen Da­tei­ma­na­ger zeich­nen sich die lei­stungs­star­ken leicht­ge­wich­ti­gen Pro­gram­me PCMan File Ma­na­ger (vor­in­stal­liert), ROX-Filer und Thu­nar durch ih­ren ge­rin­gen Res­sour­cen­be­darf aus.

Freie Be­triebs­sy­stem­di­stri­bu­ti­o­nen sind tra­di­ti­o­nell her­vor­ra­gend ge­eig­net für das Er­ler­nen der Pro­gram­mie­rung. Ja­va wird durch die freie GNU-Com­piler Col­lec­tion und durch das freie OpenJDK un­ter­stützt. Das be­lieb­te, uni­ver­sel­le Py­thon ist eben­falls be­reits fast im­mer vor­in­stal­liert. Stan­dard­mä­ßig wird ei­ne gro­ße An­zahl an Soft­ware und Werk­zeu­gen mit­ge­lie­fert, ein­schließ­lich freier Text­e­di­to­ren und netz­werk­re­le­van­ter Pro­gram­me. Sie bil­den ei­ne gu­te Grund­la­ge für die in­for­ma­tions­tech­ni­sche Leh­re und Aus­bil­dung an Bil­dungs­ein­rich­tun­gen.

Sprachen lernen
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_Voice-support.png,
     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
     Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Auch oh­ne In­ter­net­zu­gang kön­nen Sie von den Mög­lich­kei­ten des Com­pu­ters beim Spra­che­ler­nen pro­fi­tie­ren. La­den Sie kosten­lo­se oder freie Lern­ma­te­ri­a­lien über öf­fent­li­che In­ter­net­plät­ze he­run­ter und spei­chern Sie die­se auf ei­nem USB-Stick ab.

So­gar Vi­de­o­fil­me von In­ter­net­vi­de­o­por­ta­len wie bei­spiels­wei­se You­tube las­sen sich he­run­ter­la­den und ab­spei­chern und an­schlie­ßend in Ru­he zu­hau­se auf Ih­rem Rech­ner an­schau­en, zum Bei­spiel mit dem kosten­lo­sen Add-On „Vi­deo Down­load­Hel­per“, oder mit dem freien Pro­gramm „XVi­de­o­Ser­vice­Thief“, mit ei­ner ent­spre­chen­den Er­wei­te­rung für den In­ter­net­browser Chro­mi­um, oder mit ei­ner an­de­ren Soft­ware. Spre­chen Sie das Per­so­nal Ih­res In­ter­net­ca­fés bzw. ei­ner an­de­ren Ein­rich­tung auf die Mög­lich­keit an, be­stimm­te grund­le­gen­de Er­wei­te­run­gen für Welt­netz­le­se­pro­gram­me ver­füg­bar zu ma­chen. Nut­zen Sie kosten­lo­se Wör­ter­bü­cher und Über­set­zungs­hil­fen, von de­nen ei­ni­ge auch in ei­ner kosten­lo­sen, Pro­gramm­ver­si­on für den netz­ge­trenn­ten (Off­line-) Be­trieb an­ge­bo­ten wer­den, z.B. Be­o­lin­gus und Quick­Dic.

E-Brie­fe kön­nen am hei­mi­schen Rech­ner er­stellt wer­den, bei­spiels­wei­se als um­fang­rei­che be­bil­der­te Text­do­ku­ment-Da­tei, die sie spä­ter ein­fach der E-Mail bei­fü­gen, bzw. de­ren Text Sie in den E-Mail-Kör­per ko­pie­ren. Auch Ton­da­tei­en zu Tex­ten las­sen sich zu­hau­se am Com­pu­ter auf­neh­men. Über­sicht zu frei­en Soft­ware-Au­di­o­re­kor­dern: WP-Ar­ti­kel „Ca­te­go­ry:Free au­dio edi­tors“. Im In­ter­net­ca­fé neh­men Sie dann Ih­re vor­be­rei­te­te Nach­richt und schicken Ih­ren Brief mit­samt der Au­di­o­da­tei per E-Mail an Ih­re Sprach­brief­freun­din. Da­bei kön­nen Sie auch die an Sie ge­sen­de­te Nach­richt und Ton­da­tei Ih­rer Brief­freun­din vom E-Mail-Kon­to aus he­run­ter­la­den, auf Ih­rem USB-Stick spei­chern und am hei­mi­schen Rech­ner in Ruhe an­hö­ren.

Zahl­rei­che res­sour­cen­scho­nen­de freie Pro­gram­me sind auch für MS-Win­dows er­hält­lich, so daß Sie auch die­ses Be­triebs­sy­stem für äl­te­re Rech­ner op­ti­miert nut­zen kön­nen, mit ei­ner selbst­zu­sam­men­ge­stell­ten Aus­wahl an leicht­ge­wich­ti­gen An­wen­dungs­pro­gram­men, die flüs­sig und schnell lau­fen. Je­doch en­det Micro­soft’s Si­cher­heits­ak­tu­a­li­sie­rungs-Ver­sor­gung nach ei­nem be­stimm­ten Zei­traum. Mo­der­ne freie leicht­ge­wich­ti­ge Be­triebs­sy­ste­me für al­te Har­dware wer­den hin­ge­gen lau­fend ge­pflegt und ak­tu­a­li­siert, ex­tra für al­te Com­pu­ter.

Fort­ge­schrit­te­ne Nut­zer kön­nen prü­fen, wel­che Dae­mons bzw. Sy­stem­dien­ste beim Hoch­fah­ren des Com­pu­ters ge­star­tet wer­den, und an­schlie­ßend al­le nicht be­nö­tig­ten, stan­dard­mä­ßig im Hin­ter­grund lau­fen­den Pro­gram­me de­ak­ti­vie­ren.

Leistungsstarke freie Mathematiksoftware, auch für alte Rechner

Schu­len ver­wen­den heut­zu­ta­ge lei­stungs­fä­hi­ge spe­zi­a­li­sier­te Ta­schen­rech­ner. Da­von un­ab­hän­gig ist es von gro­ßem Vor­teil, um die Grund­funk­ti­o­nen ei­nes freien Ma­the­ma­tik-Pro­gramms zu wis­sen, möch­te man die Lö­sun­gen komp­lexer Glei­chun­gen und an­de­rer ma­the­ma­ti­scher Pro­ble­me mit­hil­fe des Rech­ners über­prü­fen oder mit Gra­phen und drei­di­me­nsi­o­na­len Gra­fi­ken ver­an­schau­li­chen, im Schul­be­trieb, im Aus­bil­dungs­be­reich, im Stu­di­um, in der Wis­sen­schaft so­wie all­ge­mein im Be­rufs­all­tag. Das Py­thon-basierte Sa­ge bil­det ei­ne Schnitt­stel­le zu ei­ner Rei­he von seit lan­gem exi­stie­ren­den frei­en Ma­the­ma­tik­pro­gram­men, was es zu ei­nem mäch­ti­gen, uni­ver­sell ein­setz­ba­ren Com­pu­ter-Al­ge­bra-Sy­stem macht. Sein Res­sour­cen­be­darf ist je­doch nicht un­er­heb­lich, wo­durch es ver­mut­lich trotz sei­ner platt­form­un­ab­hän­gig­keit auf sehr al­ten Com­pu­ter­sy­ste­men mög­li­cher­wei­se nicht im­mer per­for­mant ge­nug läuft.

SymPy hin­ge­gen ist zu 100 % Py­thon-basiert und da­mit größt­mög­lich platt­form­un­ab­hän­gig. Zu­sam­men mit Pyg­let bil­det es ein mo­der­nes ge­pfleg­tes Com­pu­ter­al­ge­bra­sy­stem, das al­le ele­men­ta­ren Funk­tio­nen für den Ma­the­ma­tik­un­ter­richt ab­deckt. So­mit steht welt­weit, auch für sehr al­te Com­pu­ter­sy­ste­me und für fi­nanz­schwa­che Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ei­ne lei­stungs­fä­hi­ge, ko­sten­lo­se und freie Ma­the­ma­tik­soft­ware zur Ver­fü­gung. Zahl­rei­che Uni­ver­si­tä­ten set­zen Sym­py ein, da­run­ter auch das Ma­the­ma­ti­sche In­sti­tut der Uni­ver­si­tät-​Frei­burg.

In­for­ma­tions­quel­len: Of­fi­ziel­le Sei­te von Sy­mpy, Do­ku­men­ta­ti­on, Frequent­ly Asked Questions, WP-Ar­ti­kel „Sym­py“, Netz­prä­senz von Pyg­let.

Freie Pro­gram­me für Leh­re und Bil­dung: „Ka­te­go­rie:Freie Lern-Soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free edu­ca­tional soft­ware“, „Por­tal:Freie Soft­ware“, „Por­tal:Free soft­ware“.

Be­triebs­sy­stem- und Di­stri­bu­tions­über­sich­ten
Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_computer.png,
     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
     Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Xu­bun­tu, aus­ge­stat­tet mit der Desk­top­o­ber­flä­che XFCE, und Lu­bun­tu mit der Be­nut­zer­o­ber­flä­che LXDE, sind of­fi­ziel­le Ubun­tu-De­ri­va­te (De­bi­an-ba­siert). Ubun­tu-Be­triebs­sy­ste­me wei­sen den höch­sten Grad an Nut­zer­kom­fort und Voll­au­to­ma­tik auf. Xu­bun­tu ist re­la­tiv re­sour­cen­scho­nend ori­en­tiert. Das erst­klas­si­ge Lu­bun­tu ver­braucht we­sent­lich we­ni­ger Re­chen­kraft und Spei­cher. Da bei­de Be­triebs­sy­ste­me ko­sten­los er­hält­lich sind, kön­nen Sie nach­ei­nan­der aus­pro­bie­ren, wel­che Di­stri­bu­ti­on die für Sie pas­sen­de­re ist. Lu­bun­tu wird of­fi­ziell von der Stadt Mün­chen emp­foh­len.

Lu­bun­tu-In­for­ma­tio­nen: Of­fi­ziel­le Netz­prä­senz Lubuntu.net, WP-Artikel „Lu­bun­tu“, vor­in­stal­lier­te Stan­dard-An­wen­dungs­pro­gram­me, OSnews-Ar­ti­kel vom 01. März 2011 „Lu­bun­tu: Final­ly a Light­weight Ubun­tu!“, Li­nux-Ma­ga­zin-Ar­ti­kel vom 09. Sept­em­ber 2011 „Lu­bun­tu: Floats Like a But­ter­fly, Stings Like a Bee“.

Operating sy­stems for really, really old com­pu­ters“, li­stet ei­ne sehr um­fas­sen­de Li­ste spe­z­i­a­li­sier­ter Li­nux-Di­stri­bu­ti­o­nen auf, „Light­weight Li­nux Di­stri­bu­tions“ ent­hält wei­te­re zen­tra­le Ver­wei­se.

Das Be­triebs­sy­stem Con­no­chaetOS wird spe­ziell für sehr al­te Com­pu­ter ent­wickelt. Die mit­ge­lie­fer­te Stan­dard­pro­gramm­samm­lung um­faßt An­wen­dungs­soft­ware für al­le grund­le­gen­den Com­pu­ter­auf­ga­ben: Text­ver­ar­bei­tung, Ta­bel­len­kal­ku­la­tion, Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (Brow­ser), E-Mail-Pro­gramm u.a. (Offizielle Nachrichtenrubrik).

Über­setz­ter Nach­rich­ten­aus­zug (Announce­ments) zur ak­tu­el­len Be­triebs­sy­stem­ver­si­on 14.2, die am 26. Au­gust 2016 veröffentlicht wurde, wei­ter­füh­ren­de Netz­ver­wei­se zum Text hin­zu­ge­fügt: „[...] Wie im­mer ent­hält es aus­schließ­lich freie/​libre Soft­ware ge­mäß der De­fi­ni­ti­on der Free Soft­ware Foundation (FSF). Wir nut­zen nun un­se­ren ei­ge­nen ent­blobb­ten Li­nux-​Ker­nel, ge­nannt 'ker­nel-​free', ba­sie­rend auf dem Ent­blobb-​Me­cha­nis­mus von De­bian GNU/​Li­nux. ConnochaetOS ent­hält:

In un­se­rem slack-n-free Re­po bie­ten wir die ak­tu­el­len Ver­si­o­nen von Iceape [Anm.: um­be­nann­te In­ter­net­pro­gramm­samm­lung SeaMonkey (Browser, E-Mail, u.a.)] und Icedove, die brand­neu­en qt5-​web­engine-​basierten Browser qupzilla und otter-​browser und LibreOffice 5.1.4 an [...]“

Ein eng­lisch­spra­chi­ger Ar­ti­kel zu ConnochaetOS (04. Ju­ni 2015): „ConnochaetOS Makes Slackware Truly Free and a Bit Easier”, Jack M. Germain. Ein be­reits äl­te­rer Ein­füh­rungs­ar­ti­kel (Mai 2012) aus dem „Li­nux User”-Ma­ga­zin (Li­nux-​Community.de) der im­mer noch wert­vol­le In­for­ma­ti­o­nen ent­hält: „Li­nux für Pen­ti­um-​PCs: ConnochaetOS [,] Pfeil­schnell [,] Erik Bär­waldt [,] Das su­per­schlan­ke ConnochaetOS ver­schafft be­tag­ten Com­pu­tern ei­nen zwei­ten Früh­ling.“

Ei­ne wei­te­re lei­stungs­fä­hi­ges schlan­kes Be­triebs­sy­stem ist De­li­cate-​Li­nux: Haupt­sei­te, (wei­te­re Sei­te), Fo­rum, De­li­cate-​Wi­ki.

Li­nux​-Di­stri­bu­ti­o­nen ent­hal­ten ne­ben den gra­fi­schen „Desk­top­um­ge­bun­gen” und An­wen­dungs­pro­gram­men stan­dard­mä­ßig auch „Text­mo­dus-Soft­ware” Pro­gram­me mit „zei­chen­o­ri­en­tier­ter Be­nut­zer­schnitt­stel­le”, im Eng­li­schen auch „Text-based user in­ter­face” ge­nannt, sind äu­ßerst lei­stungs­fä­hig und ge­hö­ren zu den be­vor­zug­ten Werk­zeu­gen vie­ler An­wen­der, Ad­mi­ni­stra­to­ren, IT-Pro­fis und Wis­sen­schaft­ler.

Netz­sei­ten und emp­foh­le­ne Ar­ti­kel zu Text­mo­dus-Pro­gram­men: „automatisch.cc :: freie Text­mode-Soft­ware“ • „Web­sei­ten zum The­ma Text­mode“ • WP-Ar­ti­kel: „Con­sole app­li­ca­tion“ • „Text-based (comvpu­ting)“ • „Shell (com­pu­ting)“ • „Kom­man­do­zei­le“ • Ei­ne her­vor­ra­gen­de Ein­füh­rung: Floss Ma­nu­al „In­tro­duc­tion to the Com­mand Line • WP-Artikel: „GNU Screen“ • „Ter­mi­nal (Com­pu­ter)“.

Einführende Artikel zu spezialisierten Distributionen für alte Rechner

Ver­schie­de­ne Or­ga­ni­sa­tio­nen ha­ben sich der För­de­rung von Bil­dungs­chan­cen­gleich­heit ver­schrie­ben, un­ter Ein­satz von frei­er Soft­ware und ge­brauch­ter Har­dware. Bei­spiels­wei­se „Free Geek“ in den V.S.A. und Li­nux4Af­ri­ka (www.linux4afrika.de, www.freioss.net) in Deutsch­land.

Freie Soft­ware ge­nießt tra­di­ti­o­nell ei­ne her­vor­ra­gen­de in­ter­na­ti­o­na­le Sprach­un­ter­stüt­zung, freie Be­triebs­sy­ste­me ein­ge­schlos­sen.








Bildschirmfoto zu Lubuntu 12.04

Zu fast je­dem Be­reich exi­stie­ren meh­re­re ver­schie­de­ne An­wen­dungs­pro­gram­me für ein und die­sel­be Auf­ga­be. Die hier ge­zeig­ten Pro­gram­me bil­den le­dig­lich ei­nen klei­nen Aus­schnitt der Tau­sen­den für Lu­bun­tu er­hält­li­chen frei­en App­li­ka­tio­nen (GNU/Li­nux- bzw. Unix/BSD-Soft­ware). Durch Drücken auf das Bil­d ver­grö­ße­ren bzw. ver­klei­nern Sie die Dar­stel­lung, mit F11 schal­ten Sie den Voll­bild­mo­dus an und wie­der aus.




Eine kleine Auswahl an Büroanwendungen.
Gezeigter Text im Abiword-Textverarbeitungsprogramm:
'Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me bie­ten äu­ßerst
um­fang­rei­che Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten, de­ren
ef­fek­ti­ve Nut­zung ei­ne län­ge­re Ein­ar­bei­tungs­zeit
vo­raus­setzt. Lang­fri­stig be­stän­di­ge Soft­ware
er­weist sich hier­bei als vor­teil­haft.
(Be­triebs­sy­stem-)Platt­form­un­ab­hän­gig­keit 
und die Be­herr­schung ei­nes wirk­lich 
of­fe­nen, ar­chi­vie­rungs­taug­li­chen
Do­ku­men­ten­for­mats sind wei­te­re 
zen­tra­le Kri­terien für den Ein­satz in 
he­te­ro­ge­nen Fir­men­netz­wer­ken und im Ver­wal­tungs­be­reich.'

Büroanwendungen: Textverarbeitung Abiword, Tabellenkalkulation Gnumeric, Terminkalender Osmo, Taschenrechner Galculator.









Urheberrecht 2008–2017 bei Peter Jockisch, webmaster@peterjockisch.de
Alle aufgeführten Markennamen, Handelsmarken und Werktitel sind das Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer
Rechtliche Hinweise •  Impressum •  Datenschutzerklärung •  Biographische Notizen